Das Evangelium

Die wenigen Minuten, die Sie brauchen, um diese Zeilen zu lesen, könnten die wichtigsten in Ihrem Leben werden. Wussten Sie, dass die Bibel Ihnen verspricht, dass Sie ewiges Leben haben und bei Gott sein können? Gott sagt: Dies habe ich euch geschrieben, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt (1. Johannes 5,13, Schlachter).

Versuchen Sie zum Einstieg 2 Fragen zu beantworten.

5 Punkte müssen Sie über das ewige Leben wissen:

1. Gnade

Ewiges Leben ist ein Geschenk.

Die Bibel sagt: Gott aber schenkt uns in der Gemeinschaft mit Jesus Christus, unserem Herrn, das ewige Leben, das schon jetzt beginnt und niemals aufhören wird (Römer 6,23).

Ewiges Leben kann man sich nicht verdienen oder erarbeiten.

Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Aber selbst dieser Glaube ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk. Durch eigene Leistungen kann man bei Gott nichts erreichen. Deshalb kann sich niemand etwas auf seine guten Taten einbilden (Epheser 2,8-9).

Weil das ewige Leben ein grosses Geschenk ist kann man es sich nicht verdienen oder erarbeiten. Weder eigene Anstrengungen noch gute Taten oder religiöse Werke können Ihnen einen Platz in Gottes Nähe, in seiner Herrlichkeit garantieren oder sichern.

Warum kann sich niemand das ewige Leben verdienen oder erarbeiten? Was steht uns im Weg?

2. Mensch

Es gibt ein Problem, es heisst Sünde.

Sünde ist ein weltweites Problem. Was meinen Sie? Was ist Sünde?

Sündigen heisst: In Gedanken, Worten oder Taten nicht nach Gottes guten Geboten zu leben, sich nicht so zu verhalten wie es ihm gefällt.

Die Bibel sagt: Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte (Römer 3,23). Es gibt auch die Unterlassungssünde: Wer aber weiss, was richtig ist, und tut es trotzdem nicht, der wird vor Gott schuldig (Jakobus 4,17).

Wir können uns nicht selbst retten.

Wissen Sie, wie gut Sie wirklich sein müssten, um sich selbst mit guten Taten retten zu können? Die Bibel sagt, dass Sie vollkommen sein müssten: Ihr aber sollt so vollkommen sein wie euer Vater im Himmel (Matthäus 5,48). Im Paradies war die Folge einer einzigen Sünde die Trennung von Gott! An diesem hohen Massstab gemessen kann sich niemand selbst retten. Gott sagt: Wer nämlich auch nur gegen ein einziges seiner Gebote verstösst, der hat das Ganze Gesetz übertreten (Jakobus 2,10). Wenn wir uns also nicht selbst retten können, muss es einen völlig anderen Weg geben.

Was denkt eigentlich Gott darüber? Und wie ist Gott?

3. Gott

Gott ist liebevoll und barmherzig

Gott will uns für unsere Sünden nicht bestrafen. Er sagt: Ich habe euch schon immer geliebt, darum bin ich euch stets mit Güte begegnet (Jeremia 31,3). Es hat also nie einen Moment gegeben, an dem Gott uns nicht geliebt hat!

Gott ist aber auch heilig und gerecht

Deshalb muss er unsere Sünde bestrafen. Er sagt: Die Seele, die sündigt, soll sterben (Hesekiel 18,4, Schlachter).

Nun stehen wir vor einem grossen Problem:

  • Einerseits liebt Gott uns unendlich und er möchte uns nicht bestrafen, sondern innige Gemeinschaft mit uns haben.
  • Andererseits ist Gott heilig und gerecht und er muss unsere Schuld bestrafen. Um seiner Heiligkeit und Gerechtigkeit willen müssten wir eigentlich alle sterben.

Wie hat Gott nun dieses Problem gelöst? Er löste es in...

4. Jesus Christus

Was denken Sie? Wer ist Jesus Christus?

Wer er ist

Er war beides: Gott und Mensch.

Christus ist das Abbild seines Vaters; in ihm wird der unsichtbare Gott für uns sichtbar. Vor Beginn der Schöpfung war er da (Kolosser 1,15).

Gottes Sohn wurde Mensch und lebte unter uns Menschen. Wir selbst haben seine göttliche Herrlichkeit gesehen, wie sie Gott nur seinem einzigen Sohn gibt. In Christus sind Gottes Barmherzigkeit und Liebe wirklich zu uns gekommen (Johannes 1,1+14).

Was er tat

Er lebte ein vollkommenes Leben ohne Sünde, er bezahlte für unsere Sünden am Kreuz und erwarb für uns einen Platz bei Gott, den er uns nun als Geschenk anbietet.

Denn Gott hat Christus, der ohne jede Sünde war, mit all unserer Schuld beladen und verurteilt, damit wir von dieser Schuld frei sind und Menschen werden, die Gott gefallen (2. Korinther 5,21).

Doch er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen hatten; wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft - und wir? Wir haben nun Frieden mit Gott! Durch seine Wunden sind wir geheilt (Jesaja 53,5).

Bevor Jesus am Kreuz starb rief er: Es ist vollbracht! (Johannes 19,30).

Danach ist er vom Tod auferstanden, und er hat uns einen Platz bei Gott, in seiner Nähe und Herrlichkeit, erworben. Dieses Geschenk einer neuen Gemeinschaft mit Gott und das ewige Leben bietet Jesus Christus Ihnen jetzt an.

Wie können Sie dieses Geschenk jetzt erhalten? Dieses Geschenk erhält man durch Glauben.

5. Glaube

Es ist hilfreich zu sehen, was Glaube nicht ist.

  • Glaube ist kein Sprung ins Ungewisse.
  • Glaube ist kein reiner Kopfglaube. Die Bibel sagt: Du glaubst, dass es nur einen einzigen Gott gibt? Gut und schön. Aber das glauben sogar die Dämonen - und zittern vor Angst (Jakobus 2,19).
  • Glaube ist auch nicht ein vorübergehendes, zeitlich begrenztes Vertrauen. Jesus nur zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Notlagen zu vertrauen, wie z.B. bei Sorgen oder bei finanziellen, familiären und körperlichen Nöten, das ist nicht der Glaube, der Rettung bringt.

Glauben heisst: Allein auf Jesus Christus zu vertrauen.

Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben (Johannes 3,16).

Unsere Rettung erleben wir nur, indem wir uns Jesus Christus mit unserem ganzen Leben anvertrauen. Das ist biblischer Glaube. Jesus sagt: Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen (Johannes 14,6).

Wir verlassen uns allein auf Jesus Christus und auf das, was er getan hat, nicht auf das, was wir Menschen getan haben. Gott sagt: Glaube an den Herrn Jesus, dann wirst du mit deiner Familie gerettet. (Apostelgeschichte 16,31) und Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein (Johannes 1,12).

Der Glaube ist die Hand, die das annimmt, was Gott schenkt.

Erinnern Sie sich an die 2. Frage. Was war ihre ursprüngliche Antwort? Was würden Sie Gott jetzt antworten?

Die Antwort lautet: Weil ich Jesus Christus im mein Herz aufgenommen habe und mit ihm lebe. Er ist für meine Sünden gestorben.

Klärung

Möchten Sie das Geschenk des ewigen Lebens jetzt annehmen?

Bei einem so wichtigen Schritt im Leben muss man wissen, was das bedeutet. Überdenken Sie bitte die folgenden Fragen sorgfältig und geben Sie sich eine ehrliche Antwort.

  • Möchten Sie ihr Vertrauen, ohne jegliche eigene Leistung, einzig und allein auf Jesus Christus setzen und auf das, was er am Kreuz für Sie getan hat?
  • Möchten Sie den auferstandenen und lebendigen Christus in ihr persönliches Leben aufnehmen, und ihn mit seiner ganzen Auferstehungskraft in Ihnen wirken lassen?
  • Jesus Christus sagt: Merkst du es denn nicht? Noch stehe ich vor deiner Tür und klopfe an. Wer jetzt auf meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, bei dem werde ich einkehren. Gemeinsam werden wir das Festmahl essen (Offenbarung 3,20).
  • Möchten Sie, dass Jesus von nun an ihr Leben leitet und bestimmt? Keinem Menschen kann man sich so bedingungslos anvertrauen, aber bei Jesus Christus geht das. Er hat so unendlich viel aus Liebe für Sie getan und er allein verdient unser ganzes Vertrauen! Er will das Steuer ihres Lebens ganz übernehmen!
  • Möchten Sie ihm ihr Versagen bekennen und ihre Sünde bereuen? Das schliesst den Willen ein, sich von allem abzuwenden, was ihm nicht gefällt und ihm zu folgen, wie er es durch sein Wort, die Bibel, zeigt und will.
  • Möchten Sie sich der Gemeinschaft mit anderen Christen anschliessen?

Jesus sein Leben anvertrauen

Können Sie zu all diesen Fragen von ganzem Herzen ja sagen?

Dann können Sie jetzt im Gebet mit Jesus sprechen! Er schenkt Ihnen ein wunderbares, nie endendes ewiges Leben und eine neue Gemeinschaft mit Gott dem Vater. Wo immer Sie sind, Sie können das Geschenk des ewigen Lebens jetzt durch Jesus Christus erhalten. Die Bibel sagt: Wer also von Herzen an Christus glaubt und seinen Glauben auch bekennt, der erlebt, was es heisst, von Christus erlöst zu sein (Römer 10,10). Beten heisst: Reden mit Gott! Man kann mit ihm reden, wie man mit einem guten Freund redet. Sprechen Sie jetzt mit ihm:

Herr Jesus Christus, ich weiss, dass ich ein Sünder bin und kein Anrecht auf das ewige Leben habe. Aber ich glaube, dass du für mich gestorben und wieder auferstanden bist, um mir einen Platz in Gottes Herrlichkeit und Gemeinschaft zu erwerben. Herr Jesus, komm du in mein Leben! Führe mich auf meinem Lebensweg! Vergib mir all meine Schuld und rette mich! Ich bereue meine Sünden und möchte dir von nun an folgen! Ich danke dir, dass du mich annimmst, wie ich bin. Amen.

Heilsgewissheit

Wenn Sie so im Gebet mit Jesus gesprochen haben, dann denken Sie darüber nach, was Jesus denen versprochen hat, die sich ihm ganz anvertraut haben: Wer an mich glaubt, der hat jetzt schon das ewige Leben! (Johannes 6,47). Er hat nicht gesagt, wer an mich glaubt, der hat vielleicht irgendwann einmal ewiges Leben. Nein, er sagt: Wer an mich glaubt, der hat! Wenn Sie sich ihm aufrichtig und ganz anvertraut haben, dann haben Sie jetzt das Geschenk des ewigen Lebens erhalten. Sie sind jetzt ein Kind Gottes! Auf ewig!

Willkommen in Gottes Familie!!!

Jesus Christus sagt: Alle Menschen, die mir der Vater gibt, werden zu mir kommen, und keinen von ihnen werde ich zurückstossen.

Durch diese Herzensentscheidung sind Sie heute sozusagen noch einmal geboren worden. Gott hat Ihnen ein neues, göttliches, ewiges Leben in Christus gegeben. Es ist ihr Geburtstag als Gotteskind. Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Das wurden sie nicht, weil sie zu einem auserwählten Volk gehörten, auch nicht durch menschliche Zeugung oder Geburt. Dieses neue Leben gab ihnen allein Gott (Johannes 1,12-13).

Was nun?

Ebenso wie ein neugeborenes Kind körperlich wächst, werden Sie geistlich wachsen, wenn Sie folgende Schritte tun:

  • Lesen Sie täglich in der Bibel. Beginnen Sie mit dem Evangelium nach Johannes. Wie ein neugeborenes Kind nach der Milch schreit, so sollt ihr nach dem unverfälschten Wort Gottes verlangen. Dann werdet ihr im Glauben wachsen und das Ziel erreichen (1. Petrus 2,2).
  • Beten Sie täglich und sprechen Sie mit Gott. Macht euch keine Sorgen! Ihr dürft Gott um alles bitten. Sagt ihm, was euch fehlt, und dankt ihm! (Philipper 4,6)
  • Gehen Sie regelmässig in eine bibelgläubige Gemeinde oder Kirche, wo die Bibel erklärt wird und in der man Jesus Christus ehrt! Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben. Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben (Hebräer 10,25).
  • Suchen Sie sich Gemeinschaft mit bibelgläubigen Christen, die Ihnen helfen, im Glauben zu wachsen! Diese ersten Christen liessen sich regelmässig von den Aposteln unterrichten und lebten in brüderlicher Gemeinschaft, feierten das Abendmahl und beteten miteinander (Apostelgeschichte 2,42).

Es freut mich, was Gott in ihrem Leben getan hat und tut. Ich, Beat Gubser, würde Ihnen gerne weiterhelfen, sich im Leben mit Gott zu entwickeln. Nehmen Sie einfach Kontakt (gubser@gmx.ch) mit mir auf.

Wo nicht anderes vermerkt sind die Bibelstellen der Übersetzung Hoffnung für alle entnommen.